culture clash

Puh, das ist jetzt gerade nochmal gutgegangen. Wir planen gerade unseren großen Europatrip (Paris, Deutschland, London) und unsere Vorstellungen gehen offensichtlich an einigen Punkten auseinander. Der HA hat den Wunsch geäußert, nach/ins Eurodisney zu fahren. Ich bin – sagen wir’s mal diplomatisch – nicht überzeugt. So sehr ich Freizeitparks mag; aber nach Paris zu fahren, nur um dann Disneyworld zu sehen? Dieses künstliche, überdrehte, amerikanische Exportprodukt, dessen süßliche pastellfarbene Webseite mich schon beim Ansehen erschauern lässt (Achtung, Lautstärke runterdrehen)?

Neenee. Das ist, als fliege man nach Thailand, nur um dann am Pool zu hocken sitzen, deutsches Bier zu saufen trinken und RTL zu glotzen schauen.

Nach längerer Diskussion wurde die Entscheidung auf später vertagt. Heute hatte ich den rettenden Geistesblitz 🙂 Wir gehen in den Parc Asterix. Da gibt’s auch Achterbahnen und Wildwasserfahrten und ich muss mir nicht diese aufgezwungene super-duper alles-friede-freude-eierkuchen Atmosphäre antun. Billiger ist es auch.

Jetzt muss ich nur noch einen der Asterixfilme mit englischen Untertiteln finden, um dem Ami die französische Comickultur näherbringen zu können.

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6 Antworten zu culture clash

  1. Inch schreibt:

    Als ich angefangen habe zu lesen, habe ich gleich gedacht: ASTERIX PARC!!! Aber Du bist ja selbst drauf gekommen. Ich war da auch alternativ zu Disneyland(ok, NACHDEM ich mich einmal ins Disneyland hatte schleifen lassen, aber ich hatte kleine Kinder) Asteriy Parc ist nicht nur ganz so überdreht bunt, sondern auch europäisch. Obs dem HA allerdings gefällt? Er darf auf keinen Falle ein Disneyland mir Asterix und Obelix erwarten

    • Ich hatte ja gehofft, dass irgendwer schon mal da war. Cool! Seine Motivation für Eurodisney ist übrigens nicht, weil er ein Fan ist, sondern gerade weil es so lächerlich und damit schon wieder lustig ist. Allerdings sind mir knapp 200 Euro nur für einen Metascherz etwas viel (mal abgesehen von meiner Abneigung). Da gibt es bessere Möglichkeiten, den amerikanischen Tourist heraushängen zu lassen. Wir dachten da an einen Jumpsuit mit stars and stripes oder das typische Ami-Touri-Outfit: weiße Sneaker, kurze Khakis, T-Shirt and Baseballcap.

  2. Inch schreibt:

    Ach so. Verstehe. Dann ist ja gut. Wenn der HA den Ami raushängen lässt, musst Du aber die Deutsch raushängen lassen. Ist ja wohl klar, oder?

    • Na klar. Jetzt müsste ich nur noch wissen, was ich dafür tun muss. Woran erkennt man die deutsche Touristin?

      • Inch schreibt:

        Darüber habe ich beim Kommentieren auch nachgedacht. 😉 Bei Männern wäre das einfach. Socken und Sandalen. Aber Frauen? Auf jeden Fall brauchst Du einen großen, einen sehr großen Fotoapperrat

        • Haha. Ich glaube, super-praktische Kleidung ist typisch deutsch. Hosen mit Cargo-Taschen und abknöpfbarem Bein, superleichte Jacke vom Outdoorausstatter, Trekkingsandalen und Trekkinghut. (Junge) deutsche Touristen erkennt man daran, dass sie auch 50 m vom Hotel entfernt für eine Übernachtung in der Wildnis bei Gewitter gewappnet sind 😉

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