Eine Seefahrt, die ist lustig

Den Samstag hab ich am Meer verbracht, zusammen mit ein paar Kollegen und Freunden. Trotz Wind und hohen Wellen bestiegen wir todesmutig die Kayaks und machten uns auf zu fernen Ufern. Die Leichtigkeit und Schnelle, mit der wir auf der anderen Seite ankamen, hätte uns warnen sollen. Der Rückweg sollte länger dauern…

Die Strategie sah folgendermassen aus: da der Wind sehr heftig und die Strömung recht stark war, versuchten wir, rechtwinklig dazu zu paddeln. Das ging auch recht gut und nach 10 min kräftigen Ruderns hatte man durchaus das Gefühl, ein Stück Strecke gemacht zu haben. Die Ernüchterung kam leider, als wir uns umdrehten und feststellten, daß wir es keine 100 m vom Ufer weg geschafft hatten. Und das Ziel war leider ungefähr 10 mal so weit. Auch wenn ich durchaus Vertrauen in meine Kondition habe, aber die Gefahr, mitten im Kanal keine Kraft mehr zu haben und abgetrieben zu werden, war dann doch etwas zu groß.

Am Ende zogen wir die Kayaks am Strand entlang bis zur schmalsten Stelle des Kanals und setzten von dort aus über. Erschöpft, klitschnass und durchgefroren kamen wir wieder am Ausgangspunkt an. In solchen Momenten ist eine heiße Dusche der schönste Ort auf Erden 😀

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Essen, Bocciaspielen und Drachensteigen. Bilanz: ein Drache am Fahnenmast, ein Lenkdrache des Todes (nach dem Loslassen einen Schritt zurück gehen! Drache auf Kopf tut weh!) und ein Schmetterling im Poison Ivy. Aber schön war’s 🙂

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6 Antworten zu Eine Seefahrt, die ist lustig

  1. Tanni schreibt:

    war Schummeln mit Segel nicht drin??? 😉

  2. Segelboot wäre auch dagewesen, aber wir wollten ja unbedingt Kayakfahren.

  3. sunny schreibt:

    War der Hund auch mit oder musste er am Ufer warten, bis Ihr trotz widriger Umstände zum Ausgangspunkt eures „kayaking“ zurückgekehrt seid?

  4. sunny schreibt:

    ps: ich hoffe der Wind und die Wellen waren etwas wohlwollender mit Euch und haben euch nicht so wie hier in Anspruch genommen!

  5. Inch schreibt:

    Klingt nach einem aufregenden Tag!
    Uns ging das mal vor Jahren beim Faltbootwandern so. Nachdem wir ewig gegen Wind und Wellen angekämpft hatten, gingen uns mitten auf dem See die Kräfte aus. Wir schafften es geradeso, einigermaßen heil zu einer Insel links von uns zu kommen (beim Faltboot muss man ja, um Bruch zu vermeiden, auf die Ausrichtung zu den Wellen achten) Nachdem wir glaubten, uns ausgeruht zu haben, sind wir zum Ausgangspunkt zurück gepaddelt.

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