Die Kunst des Schwafelns

Frau Müller geht mit gutem Beispiel voran, da will ich auch gleich: BlaBlaMeter –
wie viel Bullshit steckt in Ihrem Text?


Auch ich bin wohl eher nicht so der Schwafler. Je nach Artikel lande ich zwischen 0.04 und 0.18 auf dem BlaBlaMeter, also weit abgeschlagen im unteren Bereich. Schade 😦

Ich frag mich jetzt nur, wie man höhere Werte zusammenbekommt? Hab jetzt mal spaßenshalber ein Interview mit Frau Merkel, die CDU-Satzung und die letzte Papst-Enzyklia geprüft; nirgends kam ich über 0.25. Spitzenreiter war bei mir Hermann Gröhe (CDU) im Bauernkurier-Interview (sorry Herr Gröhe, Sie sind ein Zufallsopfer).

Schon deutlich höher, aber noch im akzeptablen Bereich. Vielleicht doch mal bei meinen Geisteswissenschaftler-Connections anfragen, ich kenn da einen…

Nachtrag: Ein mir bekannter Vertreter der Geisteswissenschaften kommt auf 0.55: „Ihr Text signalisiert deutlich: Sie wollen etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Es wirkt unwahrscheinlich, dass damit auch eine klare Aussage verbunden ist – und wenn ja: wer soll das verstehen?“

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3 Antworten zu Die Kunst des Schwafelns

  1. Betti schreibt:

    🙂 die idee mit dem geisteswissenschaftlichen text finde ich klasse, vor allem das analyseergebnis, was meint der betreffende geisteswissenschaftler dazu?
    ich würde ja gern mal gewisser leute vorträge analysieren…

  2. sabine schreibt:

    Er hat gelacht 😀

  3. Sunny schreibt:

    Ergebnis eines Selbsttests
    Man kann es aber auch auf Anhieb mit 1896 Zeichen, ergo 263 Wörtern oder mit 12 Sätzen auf einen doch recht unerwartenden Bullshit-Index von 0,61 schaffen. In den Augen des Autors noch etwas unverständlich bzw. nicht wirklich ganz nachvollziehbar, denn das benutzte Textfragment ist in keinster Weise zu theoretisch oder gar zu abgehoben. Das gnadenlose, aber dennoch nicht vernichtende, Fazit des Programms jedoch lautet:
    „Sie müssen PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder [man stellte sich vor] Universtätsprofessor sein! Sollten Sie eine echte Botschaft Transportieren wollen, so erscheint es fraglich, ob diese Ihre Leser auch erreicht.“
    Über dieses Urteil ließe sich vortrefflich streiten, dennoch dürfte dann auch nicht ganz auszuschließen sein, daß sowohl Programm (Skript) als auch die eigene Umwelt (Mensch) gleicher Meinung sein könnten oder gar zu einem korrelierendem Ergebnis kämen!
    (Diese Zeilen allerdings sind gerade mal eine 0,12 auf dem Bullshit-Index!)

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