Das Haus, das Verrückte macht…

Mein Arbeitsplatz bzw. das Gebäude drumherum hat ein paar Eigenarten, die das Leben nicht gerade erleichtern.

Um in das Gebäude hereinzukommen, benutzt man ein Kärtchen mit Magnetstreifen. Dummerweise funktionieren bei Regen die Hälfte der Scanner nicht und zwar immer genau die, vor denen man steht. Außerdem hat irgendein genialer Architekt beschlossen, zwischen Tür und Scanner eine kleine Stele zu setzen (ich muß davon mal ein Foto machen). Das heißt, entweder man zieht erst die Karte durch und läuft dann zur Tür oder man verrenkt sich vor der Tür, um zwischen Wand und Stele an den Scanner zu gelangen. Fällt einem dabei die Karte runter oder man ist aus irgendeinem Grund nicht schnell genug an der Tür, macht es klack und das Spiel beginnt von vorne.

Um innerhalb des Gebäudes in die Labore und Büros zu kommen, braucht man Schlüssel. Viele Schlüssel. Viele, sehr ähnlich aussehende Schlüssel. Ich hab einen davon am Schlüsselbund, von dem ich bis heute nicht weiß, welche Tür der öffnet.
Zusätzlich gibt es ein paar Räume, für die man einen Zugangscode braucht. Für mich heißt das drei Codes: Anatomielab, Konferenzraum, Sammlungsraum. Einen davon kann ich mittlerweile auswendig, die anderen stehen auf Zetteln. Hoffen wir mal, daß eine deutsche Umschreibung den Code einigermaßen verschlüsselt.

Gerade am Anfang stand ich entweder vor einer Tür mit Zugangscode und kam nicht rein (bedeutet: 5 Etagen wieder hoch und jemanden finden, der den Code weiß) oder ich hatte entweder Karte oder Schlüssel vergessen und kam nicht wieder ins Gebäude bzw. Büro. Natürlich passiert einem so etwas entweder nachts, am Wochenende oder bei strömenden Regen. Aber der Primat ist ja lernfähig, und so gehe ich mittlerweile mental die Checkliste (Schlüssel?, Karte?, Code?) im Kopf durch, bevor ich auch nur die Bürotür anfasse.

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