Essen à la Americaine

Gestern war ein Kollege aus Florida da, der u.a. mit Salamandern arbeitet (Insider wissen jetzt wohl, um wen es geht ;-)). Da hier ja genug Geld da ist, gab es abends ein schickes Essen in einer Schicki-Micki-Taverne. Der Oberkellner hatte eine Stimme wie Al Pacino in der Pate, aber da Essen war absolut goettlich! Ich erinnere mich nicht mehr an alles, aber es gab u.a. Thymian-Risotto mit geraeuchertem Fasan, gegrillter Lachs auf Apfelpuerree, Seeteufel auf Spinat mit Pinienkernen, Lammragout und ein paar traumhafte Desserts.

Was mir immer wieder auffaellt: Amerikaner lieben es, Essen zu teilen. Es ist absolut ueblich, einfach ein paar Vorspeisen zu bestellen, von denen dann jeder was abbekommt. Da die Portionen hier riesig sind, reicht so eine Vorspeise locker als Hauptgericht. Von den eigentlichen Hauptgerichten schaff ich meistens nur die Haelfte und bin danach pappsatt.

Da das Restaurant so schick war, wurden unsere Maentel zu Beginn weggebracht. Der Mantelwegbringer (?) hat sich scheinbar so sehr ueber meine bunte Jacke gefreut (der Rest von uns trug schwarz und dunkelbraun), dass wir beim Gehen nur meine Jacke wiederbekamen. Nach fuenf Minuten rumstehen hat dann doch mal einer nachgefragt, ob einer von uns noch eine Jacke vermisst ;-). Naja, nicht eine, aber vier…

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